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Kapelle
Feekinn
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Antoniuskapelle
Lourdeskapelle
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Anna Kapelle
St. Josefskapelle
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Kirche St. Bartholomäus |
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Die Geschichte der Saaser Gotteshäuser führt uns ins 13. Jahrhundert zurück. Da Saas zur Pfarrei Visp gehörte, kam schon im genannten Jahrhundert ein Kaplan von Fischbach nach Saas-Grund, dem die Seelsorge dieses Tales anvertraut blieb. Im Jahre 1298 nahm er ständigen Wohnsitz im Saastal. Als Gotteshaus diente die Kapelle des heiligen Bartholomäus in Saas-Grund.
Kraft aller Verträge blieben Berg, Kaplan und Volk mit der Pfarrei Fischbach verbunden und musste an einzelnen hohen Festtagen die Christenpflichten in der Mutterkirche am alten Rotten erfüllen. Das Jahr 1400 trennte Saas endgültig von der Mutterpfarrei los, und es wurde von Martiswald (heute Standort Schiessstand) weg eine eine selbständige Pfarrei. Die Kapelle des heiligen Bartholomäus ward zur Talkirche erhoben und als Pfarrkirche geweiht. |
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Das geordnete und stets wachsende Pfarreileben verlangte anno 1528, dass das bisherige Gotteshaus einem grösseren auf dem gleichen Platze weichen musste. Die Grundmauern dieser Kirche wurden durch den ersten Ausbruch des Mattmarksees am 04. August 1633 stark mitgenommen. Durch unermüdliche Arbeit und grossen Fleiss der Bevölkerung wurde diese schwere Prüfung glücklich überstanden, sodass 1678 eine Kaplaneipfründe eröffnet werden konnte. |
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Im Sommer 1680 brach der gleiche Bergsee erneut aus und verwandelte die grünen Wiesen und fruchtbaren Äcker des Saastales in einen grauen sandigen Bergsee, dem auch die Bartholomäuskirche zum Opfer fiel. In aller Eile wurde 1685 eine neue Talkirche am früheren Standort gebaut, die am 31. Juli 1687 feierlich eingeweiht wurde. |
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Fast hundert Jahre vergingen, da ergoss sich der Gletschersee von Mattmark zum dritten Mal, und zwar am 17. September 1772. In der Pfarrkirche stieg das Wasser bis zur obersten Staffel des Hochaltars, und dies soll der kleinste der drei Seeausbrüche gewesen sein. Der Wasserschaden konnte etwas behoben werden, aber 1828 musste die alte baufällige Talkirche, abgetragen werden und ein neues, etwas grösseres Gotteshaus wurde projektiert. Die neue Kirche erlebte anno 1830 ihre Vollendung und wurde am 29. Juni eingeweiht.
Wenn die Kirche durch den letzten Ausbruch des Mattmarksees im September 1920 nicht so schwer zu leiden hatte, erbebte sie umsomehr durch die Lawinenschläge 1888. Damals drückte der Schnee die Chorfenster ein und beschädigte den herrlichen Hochaltar auf das schwerste.
Ein wichtiges Datum für die alte Kirche bleibt der 21. November 1937; an diesem Tage beschloss die Urversammlung der Pfarrgemeinde, eine neue Pfarrkirche, an einem neuen Standort, zu erstellen.
Am 19. Juni 1938 legte der hochwürdige Domherr Gustav Gottsponer unter der grössten Beteiligung der Be-völkerung den Grundstein und weihte ihn unter dem Beisein der vier geistlichen Talherren ein. Am 28. August 1939 war der grosse Kirchweihtag. Am Morgen dieses Tages herrschte nur eitle Freude im Tal, und abends brach das grosse Leid herein: Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, Mobilmachung abends 22.00 Uhr.
Nun steht die neue Pfarrkirche gross und einladend da und kann jeder Kritik gut standhalten. Sie zählt im Schiff 500 Sitzplätze, die Pfarrei jedoch seit 1. Januar 1944 716 Seelen.
Der Kostenvoranschlag betrug 280'000.- Franken, wobei Herr Karl Anthamatten, 1933 zum zweiten Mal Staatsratpräsident, immer noch Burger von Saas-Grund, uns wohlwollend günstige Subventionen vermittelte, sodass die grösste Schuldenlast mit opferwilliger Hilfe der Pfarrkinder abgetragen wurde. Gottes Schutz waltete offensichtlich über dem Bau der Kirche. Kein Unfall von Bedeutung war zu verzeichnen.
Gott dem Herrn soll dieses Werk geweiht sein, wie es die Worte über dem Hauptportal der Kirche verkünden: |
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SOLI DEO HONOR ET GLORIA – dem alleinigen Gott sei Ehre und Herrlichkeit. |
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Wie man den Pfarrblätter im Jahre 1953/1954 entnehmen kann, wurde in diesen Jahren der Friedhof und die Friedhofskapelle mit dem berühmten Steintürmchen umgebaut sowie die Renovation des alten Turms vorgenommen.
Im Jahre 2003 plante man, die Kapelle einer Renovation und Erweiterung zu unterziehen. Zuerst einmal wurde der Fussboden einer nötigen Sanierung unterzogen und mit einder Bodenheizung versehen. Dass die Friedhofskapelle ursprünglich nicht als Aufbahrungsraum geplant war, merkten wir oft daran, dass der zur Verfügung stehende Platz recht klein bemessen war. Darum entschieden wir uns, die Kapelle auch soweit dies der angrenzende Krichenturm erlaubt, zu erweitern und zu vergrössern. Der Altar wurde herausgenommen und in die 2m dicke Turmmauer eine Nische eingelassen, welche später den Sarg aufnehmen wird. Damit die Statik und Stabilität des Turmes nicht gefährdet wird, bot sich keine andere "Vergrösserung" des Andachtstaumes an. |
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Um die Auferstehungskapelle liturgisch und künstlerisch wertvoll und ansprechend zu gestalten, entschied man sich dafür, drei Buntglasfenster mit Hinterglasbeleuchtung anfertigen zu lassen.
Die drei "Altarfenster" sind sozusagen eine dreiteilige Zusammenfassung unseres Osterglaubens. Links sehen wir die Kreuzesabnahme Jesu mit der Schmerzensmutter Maria. Hier kommt da Leiden, welches Jesus für unsere Erlösung auf sich genommen hat und der Abschiedsschmerz über unsre Toten, welchen Maria mit uns teilt zum Tragen. Rechts sehen wir die beiden Jünger von Emmaus, welche Jesus durch das Brechen des Brotes erkannten und voller Freude nach Jerusalem heimkehrten mit der Botschaft, dass Jesus mit ihnen gegangen ist und auch uns heute begleitet und uns in der Eucharisite neue Kraft schenkt.
Das Mittelfenster, welchses die Grabeshöhle darstellt wird überragt von einem goldgelben Engel, welcher mit erhöbenen Händen die Frohbotschaft der Auferstehung Jesu aller Welt verkündet: "Jesus lebt - und auch ihr werdet leben!" Er blickt voller Hoffnung durch das Tor des Lebens in die himmlische Heimat hinein, in welche wir unsere Verstorbenen in dieser Kapelle durch unser Gebet begleiten.
Die Kosten für die Sanierung, Erweiterung & künstlerische Gestaltung der Auferstehungskappele beliefen sich auf CHF 180'000.--.
Die Friedhofskapelle wurde am 01.November 2003 im Anschluss an die nachmittägliche Andacht von Allerheiligen durch Pfarrer Jean-Pierre Brunner würdig eingeweiht. |
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Kapelle Feekinn |
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Die Feekinnkapelle befindet sich im Weiler "Unter den Bodmen". Bevor hier die moderne Kapelle gebaut wurde, stand früher eine bescheidene Kapelle. Diese wurde jedoch zu klein, so dass die Bewohner des Weilers mit der Bitte an Pfarrer Christoph Perrig traten, am selben Ort ein neuese Gotteshaus bauen zu dürfen. Bischof Nestor Adam, dem dieses Baugesuch unterbreitet wurde, erlaubte den Bau der Kapelle unter den Bedingungen, dass die Pfarrei durch diesen Neubau finanziell nicht belastet werde. Die Bewohner des Weilers gaben daraufhin eine Defizitgarantie und errichteten die neue Kapelle grösstenteils in Fronarbeit. So konnte denn am Tag der Einweihung der Kapelle durch Bischof Nestor Adam am Samstag, 16. September 1972, "dem Initianten Albinus Zurbriggen, dem Planer des Heiligtums, Walter Anthamatten, der Baukommission mit dem eifrigen Kommissions-präsidenten Hermann Anthamatten, allen Arbeitern, die um Gotteslohn viele Tage gearbeitet, sowie allen, die hochherzig gespendet haben" gedankt werden.
Von der alten Kapelle übernahm man den Altar, dessen Bild die Pietà darstellt, die Schmerzensmutter Maria mit ihrem toten Sohn auf dem Arm.
Das Patronatsfest dieser Kapelle wird alljährlich am 15 .September gefeiert.
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Antoniuskapelle + Lourdeskapelle |
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Antoniuskapelle |
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Die Geschichte der Antoniuskapelle ist eine Geschichte der Renovationen. Der Ort „zum Leng Acher“ kennt eine alte christliche Tradition, denn hier steht das älteste im Saastal noch erhaltene Kapellchen aus dem Jahre 1619, das der Heiligen Familie geweiht wurde. Dieses wurde irgendwann im Laufe der Zeit – wahrscheinlich 1926/27- der Muttergottes von Lourdes geweiht. In den Jahren 1990/91 wurde das Bethäuschen, welches weiter unten am Weg steht, einer Gesamtrenovation unterzogen.
Die Geschichte lehrt uns:
„Im Jahre 1692 erstellten die Gemeinde Saas-Balen und einige Guttäter nur wenige Schritte von dem kleinen Gebetshäuslein entfernt eine schöne und grössere Kapelle, die dem hl. Antonius von Padua geweiht wurde.“
Zwischen 1982 und 1984 wurde die Kapelle unter Aufsicht der kantonalen Denkmalpflege aussen wie innen fachgerecht restauriert. Die Kapelle erhielt wiederum – wie zu Beginn- einen Steinboden, der Turmhelm seine Schindeln.
Am 13.Juni trifft sich die Talbevölkerung zum Fest des hl. Antonius von Padua bei der Kapelle um gemeinsam Gottesdienst zu feiern. |
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Lourdeskapelle |
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Dreifaltigkeitskapelle |
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Die Dreifaltigkeitskapelle in Tamatten, genau gesagt an der "Hornlauenen", ist eine bedeutende Kapelle der Pfarrei Saas-Grund. Der Name kommt daher, dass an dieser Stelle immer wieder eine Lawine zu Tale donnerte, doch ist dies in den letzten Jahrzehnten nicht mehr geschehen.
Die Kapelle wurde 1735 von Johann Peter Anthamatten anstelle einer älteren Kapelle gebaut. Das Äussere der Kapelle wird von einem Vorbau beherrscht, der auf zwei Tuffsteinsäulen mit ionischen Kapitellen ruht. Das Hauptportal besteht aus einer Türrahmung aus Tuff, ebenso die Fenster zu beiden Seiten des Eingangs.
Der Hauptaltar, der das Innere der Kapelle beherrscht, stammt aus dem Jahre 1682, wie eine Jahrzahl am Hauptaltar angibt. Der Altar ist der Hl. Dreifaltigkeit gewidmet.
Die Kapelle wurde zwischen 1976 und 1981 einer umfassenden Totalrenovation unterzogen und lädt nun wiederum den Gläubigen in dem heiteren und stimmungsvollen Raume zum Gebet und zur Besinnung ein.
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Anna Kapelle + St. Josefskapelle |
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Anna Kapelle |
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Anna war die Mutter Marias und die Grossmutter unseres Erlösers Jesus Christus.
Oh, meine gütige Mutter, heilige Anna!
Mit Recht ruft die ganze Christenheit zu Dir und fleht Dich in Not und Bedrängnis um Deine mütterliche Hilfe an. Denn als Mutter der Gnadenmutter Maria und als Ahnfrau des Erlösers vermag Deine Fürbitte viel bei Gott. Auch ich flehe Dich heute mit bedrängtem und vertrauensvollem Herzen, um Deine machtvolle Fürbitte beim Vater des Erbarmens und dem Gott allen Trostes an. Verschmähe meine kindliche Bitte in meiner Alltagsnot nicht, sondern höre mich an und erhöre mein Gebet. Trage mein Anliegen vor Gottes Thron und erflehe mir von dort Trost, Kraft und Hilfe, damit ich in Allem Gottes heiligen Willen erkenne und ihn auch zu erfüllen vermag. Denn an Deiner Hand gelange ich zu Maria und sie ist es ja, die Jesus mir und Dir zur himmlischen Mutter geschenkt hat.
Oh meine gütige Mutter, heilige Anna - trag mein Anliegen vor Maria, Deine Tochter, damit sie es Jesus an-empfehle, den sie geboren hat. Ja, heilige Anna, bitte für mich. Amen.
Am 18. Juni 2006 durfe Pfarrer Jean-Pierre Brunner die auf Privatinitiative renovierte Annakapelle wieder offiziell der Pfarreibevölkerung durch eine Segensfeier übergeben. |
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St. Josefskapelle |
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Die Josefskapelle nutzten die Alpbezüger zum Gebet und als Ort der Stille. Sie ist dem hl. Josef geweiht, dessen Darstellung wir in der weissgetünchten kleinen Kapelle finden. Letzte Restauration war 1987. Am 18. Juni 2006 durfte die Glocke, welche seit neustem im Glockenstuhl der Josefskapelle hängt, gesegnet werden. Geschmückt ist die Glocke auf einer Seite mit dem Auge Gottes, aus welchem der Strom des Lebens fliesst, an dem sich zwei Hirsche erquicken und auf der anderen Seite mit Ähren und Trauben. |
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Triftkapelle |
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Die kleine Kapelle wurde 1939 erbaut und diente den Älplern zum Gebet. Geweiht ist die Kapelle dem hl. Mönchs-vater Antonius. Seine Statue steht im Zentrum des kleinen Altars.
Zur Alpbestossung steht die Kapelle im Mittelpunkt des Bittgottesdienstes.
Die letzte Renovation war 1988.
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